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Epithalon

Epithalon

❄️Lyophilisiertes Pulver (nicht rekonstituiert)

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Jede Charge unserer Forschungschemikalien und Peptide wird von einem unabhängigen Labor auf Reinheit und Identität geprüft.

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Epithalon wird als katalogisiertes Forschungsmaterial in 10mg und 50mg geliefert.

Epithalon/Epitalon bezeichnet das synthetische AEDG-Tetrapeptid. Es darf nicht mit Epithalamin verwechselt werden, einem biologisch gewonnenen Zirbeldrüsenextrakt, der in gesonderten Veröffentlichungen verwendet wurde. Die hier angegebenen Registrierungsdaten bleiben von der Bestätigung der konkreten Chargenform abhängig [1–3].

Chemische Eigenschaften und Registrierungsangaben

EigenschaftWert
Name und SynonymeEpitalon; Epithalon; AEDG-Tetrapeptid
MaterialkategorieSynthetisches Tetrapeptid; Forschungsmaterial
Sequenz oder StrukturdefinitionH–Ala–Glu–Asp–Gly–OH (AEDG)
SummenformelC14H22N4O9 für das freie Ausgangspeptid; Salze und Solvate weichen ab
Durchschnittliche MolekülmasseDurchschnittliche Masse von 390.35 g/mol für das freie Ausgangspeptid
CAS-Registrierungsnummer307297-39-8 für das freie AEDG-Peptid, vorbehaltlich der Bestätigung der konkreten Form
PubChem-CIDCID 219042 für die freie AEDG-Struktur; nur nach Bestätigung der konkreten Form verwenden
Strukturelle MerkmaleLineares Ala–Glu–Asp–Gly-Tetrapeptid mit freien Endgruppen; Salz, Gegenion und Hydratationszustand bleiben chargenspezifisch
Physische FormKatalogfläschchen; der genaue Aggregatzustand, das Salz beziehungsweise Gegenion und die Hilfsstoffe sind chargenspezifisch und müssen im CoA und SDS überprüft werden.
Kataloggrößen10mg und 50mg
Chargenidentität und QualitätsdokumentationDie chargenspezifische Identität und die verfügbaren Analyseberichte müssen mit dem CoA-Eintrag abgeglichen werden, der der genauen Produktgröße und Charge zugeordnet ist.

Registrierungswerte gelten ausschließlich für die übereinstimmende Sequenz oder Struktur und die konkrete Materialform. Endmodifikationen, Konjugation, Salz beziehungsweise Gegenion und Hydratation sind anhand des chargenspezifischen CoA und SDS zu bestätigen; Chargenunterlagen haben Vorrang vor Literaturkennungen.

Forschungshintergrund und veröffentlichte Evidenz

Veröffentlichte Forschung

Veröffentlichte AEDG-Forschung umfasst eine In-vitro-Studie zur Telomeraseaktivität und Telomerlänge in kultivierten menschlichen fetalen Fibroblasten. Sie stützt einen eng umrissenen Forschungskontext im Zellmodell, nicht jedoch eine klinische Produktbehauptung [2].

Aktueller wissenschaftlicher Kenntnisstand

Die zitierte AEDG-Arbeit ist in vitro. Berichte am Menschen zu Epithalamin untersuchten einen anderen, in seiner Zusammensetzung komplexen Extrakt und können für synthetisches Epithalon weder Wirksamkeit, Sicherheit, Langlebigkeitseffekte, Dosierung noch Austauschbarkeit belegen [2,3].

Es wird weder eine Arzneimittelzulassung noch ein Status zur Anwendung am Menschen abgeleitet. Aussagen aus Veröffentlichungen zu Epithalamin dürfen nicht auf dieses synthetische AEDG-Katalogmaterial übertragen werden.

Technischer Vergleich

AspektDieses KatalogmaterialVergleichsmaterial
IdentitätSynthetisches, sequenzdefiniertes AEDG-Tetrapeptid, vorbehaltlich der Bestätigung der ChargenformEpithalamin: biologisch gewonnener Zirbeldrüsenextrakt mit nicht gleichwertiger Zusammensetzung
Struktureller UnterschiedDefinierte Sequenz aus vier RestenKomplexer Extrakt statt eines einzelnen sequenzdefinierten Tetrapeptids
Analytische BedeutungIntakte Masse, Sequenz, Salz, Reinheit und Assay für jede Katalogstärke überprüfenEine Extraktcharakterisierung kann die Identitätsprüfung des AEDG-Peptids nicht ersetzen

Qualität und Prüfung

Qualitätsangaben sind chargen- und größenbezogen. Verwenden Sie ausschließlich den Bericht, der mit der konkreten Größe und Charge verknüpft ist. Ein für eine andere Größe, Charge oder ein ähnlich bezeichnetes Material aufgeführter Bericht darf nicht als Nachweis für dieses Produkt herangezogen werden.

Chromatografische Flächenreinheit, Identität, Nettopeptid- beziehungsweise Analytgehalt, Wasser- oder Gegenionengehalt, Sterilität, Endotoxine und elementare Verunreinigungen sind unterschiedliche Messgrößen. Ein Ergebnis belegt nicht automatisch die übrigen. Als verfügbar gelten nur Prüfungen, die durch einen einsehbaren, übereinstimmenden Bericht belegt sind.

Handhabung und Lagerung im Labor

Nur unter den auf Produktetikett, chargenspezifischem CoA und SDS angegebenen Bedingungen lagern und handhaben. Den Behälter gesichert, korrekt gekennzeichnet und vor Kontamination geschützt aufbewahren. Lagerung, Lösungsmittelverträglichkeit oder Stabilität dürfen nicht von einer verwandten Verbindung abgeleitet werden.

Laborvorbereitung, Auswahl der Analysemethode, Risikobeurteilung, persönliche Schutzausrüstung und Abfallentsorgung sollten dem geltenden SDS und den genehmigten Verfahren der Institution entsprechen.

Rechtlicher und regulatorischer Status

Hinweis zur Verwendung in der ForschungDieses Material wird ausschließlich für die Laborforschung durch qualifizierte Fachkräfte geliefert und ist nicht zur Anwendung bei Menschen oder Tieren bestimmt. Käufer sind für die Einhaltung der geltenden örtlichen Anforderungen verantwortlich.

Quellen und Literatur

  1. [1] PubChem. Epithalon: structure and registry record.
  2. [2] Khavinson et al. AEDG, telomerase activity and telomere elongation in human fibroblast cultures (2003).
  3. [3] Khavinson et al. Clinical report concerning Epithalamin, a distinct pineal preparation (2011).

Häufig gestellte Fragen

Gelten die CAS-Nummer und die PubChem-CID für jede Chargenform?

Nur wenn die konkrete Sequenz oder Struktur, die Endgruppen, Konjugation, das Salz beziehungsweise Gegenion und der Hydratationszustand übereinstimmen. Maßgeblich sind das chargenspezifische CoA und SDS; die Kennung einer verwandten Verbindung darf nicht ersatzweise verwendet werden.

Was bedeutet ein analytisches Reinheitsergebnis?

Es ist methoden- und berichtsspezifisch. Beispielsweise ist ein HPLC-Flächenanteil nicht automatisch gleichbedeutend mit Identität, Nettogehalt, Sterilität, Endotoxinstatus oder der Abwesenheit elementarer Verunreinigungen.

Wie ist das Material zu lagern und zu handhaben?

Befolgen Sie das konkrete Etikett, das chargenspezifische CoA und SDS sowie die Risikobeurteilung der Institution. Verwenden Sie ausschließlich Lagerungs- und Stabilitätsangaben, die mit der konkreten Materialform und Charge verknüpft sind.